Zwei Nachrichten: der russisch-britische Doppelagent Sergej Skripal und seine Tochter werden bewusstlos in London aufgefunden, offenbar nach einer Attacke mit einem Nervengift. Vor anderthalb Wochen berichteten die Medien von einer Hackerattacke auf den Bundesserver. Das eine lässt an die Zeit des Kalten Krieges denken, das andere an eine Zukunft voller Cyberkriege. Beide Nachrichten sind unheimlich, weil wir nicht wissen, was passiert ist. Vielleicht aber umso mehr, nachdem wir es erfahren haben. Geheimdienste und ihre Mitarbeiter sind nach wie vor mächtig. Sie können ihren Opfern empfindlich schaden und ihren Auftraggebern nutzen, nicht nur durch das Ausspionieren von Geheimnissen, sondern zum Beispiel auch durch die Infiltration von Medien und Institutionen. Russland ist immer wieder im Mittelpunkt des Verdachts, aber auch die demokratischen Staaten bestehen auf ihre Geheimdienste. Es gibt gute, wenn auch wenig erfreuliche Gründe anzunehmen, dass Spione unverzichtbar sind.

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