Podcast Schulstart in Hessen - Was nicht in die Tüte kommt

Stilisierte Uhr

Mehrere hunderttausend Sechsjährige stehen dieser Tage erstmals vor dem Schultor, in acht Bundesländern sind die großen Ferien vorbei und "der Ernst des Lebens" lässt die Kinderherzen heftigst pochen. Kaum weniger pochen die Elternherzen, nicht nur vor Freude über den ersten Schulabschnitt im Leben des Nachwuchses. Auch vor Sorge, was die Kinder in den kommenden vier Jahren erwartet. Vielerorts fehlt es an Lehrern, Lücken werden bestenfalls mit Quereinsteigern gefüllt, auch Schulleiterstellen bleiben vakant. Bis 2025 werden nach Berechnungen der Kultusminister in Deutschland 15 000 Stellen für Grundschullehrer frei, wo sind die Nachfolger? In Hessen spricht der Kultusminister von einer guten Versorgung. Zahlen, die das belegen würden und die Gewerkschaften und Opposition einfordern, gibt es nicht. Die Schulleiter sehen die Situation kritischer und bemühen sich um kreative Lösungen. Denn längst haben sie mehr als den früher üblichen Schulbetrieb zu managen. Essens- und Ganztagsangebote werden zur Regel, Vorlaufkurse und Sprachförderung ebenso. Ihre Schultüte ist wohl gefüllt - mit Aufgaben und Anforderungen. Denn in der Grundschule werden die Grundlagen für gute Bildung gelegt, für gute Bildungsabschlüsse und erfolgreiche Bildungsbiografien, die nicht nur vom Elternhaus abhängig sein sollten. Wie kann das in einer Schule mit Mangelverwaltung gelingen?

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