Podcast Was geht: Eine gute Zeit für bessere Zeiten

Stilisierte Uhr

"Wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir uns unvernünftig und unrealistisch verhalten“, sagt der niederländische Historiker Rutger Bregman. Die Zeit sei reif und die Zeit sei gut für Utopien. Wir stehen kurz davor, einige von ihnen zu verwirklichen. Das Einzige, was uns aufhalten kann, ist unsere eigene Verzagtheit. Wir hier in Mitteleuropa leben seit langem ohne Hungersnot im Frieden, wir können uns frei bewegen und niederlassen, wo wir wollen. Wir leben in politischer Freiheit. Immer mehr Menschen haben Arbeit, die Armutsrate sinkt, die Gesundheit verbessert sich. Aber wir trauen uns nicht mehr, uns etwas noch Besseres vorzustellen. Dabei sei die vollständige Abschaffung der Armut genauso möglich wie das Grundeinkommen und die 15-Stunden-Woche. "Seid realistisch, fordert das Unmögliche“, riefen die Studenten nach 1968. Und vieles von dem, was sie wollten, ist heute tatsächlich Realität. Der Sozialpsychologe Harald Welzer sagt "Alles könnte anders sein“ und hat dazu "eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ vorgelegt. Nicht jammern, nicht schwarzreden, die Zukunft anpacken. Das ist die Botschaft. Unsere Voraussetzungen, eine bessere Welt, zu schaffen seien noch nie so gut gewesen.

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