Podcast Worauf wir bauen - 70 Jahre Grundgesetz

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Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. In Deutschland wurden sie es offiziell mit dem Grundgesetz. 1949 entstand das Papier als Provisorium auf einer Insel im Chiemsee - als Konsequenz aus den Unrechts-Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg. Heute gilt es als Glücksfall der deutschen Geschichte, als Rückgrat der Republik. Es sollte umfassende Bürgerrechte und politische Stabilität in Westdeutschland garantieren, bis sich das gesamte deutsche Volk "in Freiheit und Einheit“ eine neue Verfassung gäbe - so der Plan der Mütter und Väter des Grundgesetzes. Doch weil der mit der Wende nicht aufging, wachsen seither die Zweifel am Grundgesetz - auch, weil es immer wieder an seine Grenzen stößt und sich sein Umfang in den 70ig Jahren nahezu verdoppelt hat. Was passt noch und was nicht? Ist die Verfassung mit der europäischen Integration vereinbar? Wie steht es um schutzsuchende Menschen und die Rechte der Kinder? Brauchen wir ein neues Grundgesetz? In jedem Fall gibt es viele, die es feiern wie lange nicht mehr: Ihm Filme und Neuauflagen widmen. Schließlich hat es sich lange bewährt und stiftet Sicherheit in unklaren Zeiten.

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