Mit 15 Jahren hörte Axel Zwingenberger zum ersten Mal Boogie Woogie – und es war um ihn geschehen. Heute gehört der klassisch ausgebildete Pianist weltweit zu den profiliertesten Boogie Woogie-Pianisten.

Ursprünglich wollte Axel Zwingenberger Jurist werden, doch dann bestimmte die Musik sein Leben. Seine Karriere begann in Wien, wo 1976 im Konzerthaus das erste Boogie-Pianofestival stattfand, später im selben Jahr eine Studiosession, ebenfalls in Wien. Die Plattenaufnahmen aus beiden Events beeinflussten ganze Pianisten-Generationen. Bereits kurze Zeit später lud der ORF ins TV-Theater zur Boogie Woogie Session live vor den Kameras der Sendung "Spotlight", seinerzeit die TV-Musikshow in Österreich. Das war der Beginn des Boogie Woogie Revivals im deutschsprachigen Raum.

Axel Zwingenberger hat aber noch eine andere Leidenschaft: er sammelt alte Eisenbahnwaggons und Dampfloks. Die akustische Nähe der Dampfmaschinentechnik zur stampfenden Rhythmik des Boogie Woogie faszinierte ihn. Zunächst fotografierte er die Dampfloks nur, später legte er sich einen ganzen Fuhrpark zu, den er sich aus den Beständen der Bundesbahn und der DDR-Reichsbahn zusammen suchte. Axel Zwingenbergers Sammlung historischer Schienenfahrzeuge wurde 2008 als Kulturdenkmal des Landes Sachsen-Anhalt anerkannt. Die Stiftung Kultur auf Schienen fördert das Überleben, die Restaurierung und den Betrieb der historischen Schienenfahrzeuge.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Axel Zwingenberger heute von seinen beiden Leidenschaften.

Gastgeberin: Karin Röder

Am 9. April ist Axel Zwingenberger um 20 Uhr im Unterhaus in Mainz zu Gast.

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Hinweis:

Vom Zauber der Züge. Eine Reise durch die Nacht in Bildern und Musik. 2 CDs und eine DVD in einer Digibox, Ja/Nein-Musikverlag GmbH

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(Wiederholung eines Gesprächs vom Oktober 2018)

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