"Der Vorleser" machte Bernhard Schlink 1995 weltberühmt. Im vergangenen Jahr erschien sein jüngster Roman mit dem Titel "Olga". Er erzählt von einer Frau, die kämpft und sich findet, und von einem Mann, der träumt, und sich verliert. Es ist die Geschichte einer Liebe verschlungen mit den Irrwegen der deutschen Geschichte.

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Zum Artikel Der Schriftsteller Bernhard Schlink erzählt von der Gratwanderung zwischen Recht und Moral.

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Bernard Schlink wurde 1944 bei Bielefeld geboren und lebt heute in Berlin und New York. Er ist Jurist und Schriftsteller. Schon früh begann er zu schreiben. Mit acht Jahren verarbeitete er in dem Drama "Der Brudermord" einen Streit zwischen ihm und seinem Bruder Wilhelm. 1987 schrieb er zusammen mit dem Kollegen Walter Popp den ersten Roman: "Selbs Justiz". Darin erzählte er die Geschichte des 68-jährigen Privatdetektivs Gerhard Selb, der bei der Lösung eines Falles mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert wird.

1989 wurde Schlink mit dem Friedrich-Glauser-Preis für seinen Kriminalroman "Die gordische Schleife" ausgezeichnet. Weltberühmt jedoch machte ihn 1995 sein Roman "Der Vorleser". Er wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt und war das erste deutsche Buch, das auf Platz 1 der Bestsellerliste der New York Times stand. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt der "Gerechtigkeitsliterat" von seinem letzten Roman "Olga" und von der Gratwanderung zwischen Recht und Moral.

Morgen wird Bernhard Schlink 75 Jahre alt.

Gastgeberin: Karin Röder

Wiederholung eines Gesprächs vom März 2018.

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