Erst mit 39 Jahren erhielt Birgit Saalfrank die Diagnose: Autismus mit Asperger-Syndrom. Damals brach für die studierte Psychologin eine Welt zusammen.

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Zum Artikel Die Asperger-Autistin Birgit Saalfrank erzählt, wo sie professionelle Hilfe gefunden hat.

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Ihren Beruf als Psychotherapeutin in leitender Position konnte sie nicht mehr ausüben, eine langjährige Beziehung ging zu Bruch, sie verfiel in Depressionen und dachte über Selbstmord nach. Trotz zahlreicher Therapien und Reha-Aufenthalten musste sie schließlich in Frührente gehen. Die Diagnose "Autismus" hatte ihr Leben zwar völlig durcheinander gebracht, sie half ihr letztendlich aber auch, zu sich selbst zu finden, so sagt sie heute. Heute engagiert sich Birgit Saalfrank in der Asperger-Selbsthilfe und arbeitet seit 2014 in einem sozialen Café-Projekt für Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt sie, wie sie es geschafft hat, aus der Krise herauszufinden, wo sie professionelle Hilfe gefunden hat und wie sie heute - glücklich verheiratet - ihren Alltag gestaltet. Dabei geht es auch um die Frage, wie sich Autismus äußert, welche Formen es gibt und was genau mit dem Asperger-Syndrom gemeint ist. Spannend ist, dass Birgit Saalfrank das Thema Autismus von zwei Seiten beleuchten kann: als Patientin, aber auch als studierte Psychologin und Psychotherapeutin.

Gastgeberin: Christiane Hillebrand

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Buchhinweis:

Birgit Saalfrank: "Ich, Birgit, Autistin und Psychotherapeutin", Patmos Verlag 2019, Preis: 24, Euro

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