Christian Lehnert ist Theologe und Dichter. Als Pfarrer ist er unter den zeitgenössischen Dichtern eine Ausnahmeerscheinung. Aber Lehnert glaubt, dass Poesie und Theologie sehr viel miteinander zu tun haben und eine große Verwandtschaft aufweisen.

Christian Lehnert wurde 1969 in Dresden geboren. Seine Werke, die im Suhrkamp-Verlag erscheinen, sind vielfach auszeichnet worden, 2012 erhielt er den Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk, 2016 den Eichendorff -Literaturpreis. Als Pfarrer ist er unter den zeitgenössischen Dichtern eine Ausnahmeerscheinung.

"Religiöse Sprache ist suchend, nicht erklärend, sie ist im Wesen poetisch", sagt Lehnert. Nach Jahren als Pfarrer ist er heute Geschäftsführer am Liturgiewissenschaftlichen Institut der Universität Leipzig. Auch das ist nicht ohne Bezüge, denn die "kultische" Sprache von Musik und Tanz, so Lehnert, stand einst "möglichweise am Anfang der Poesie".

Gastgeber: Klaus Hofmeister

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