Hans-Christian Ströbele ist Politiker aus Leidenschaft. "Ich will nichts werden", sagte er vor vielen Jahren beim Eintritt in den Bundestag und nahm seine Arbeit als unbequemer Jurist im Dienst des Volkes auf.

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In fünf Untersuchungsausschüssen leistete Ströbele Kärrnerarbeit und erzählt von den Erfolgen, die diese Ausschussarbeit erreichte. Er berichtet von seinem Eintritt ins Sozialistische Anwaltskollektiv und von der Zusammenarbeit mit den Rechtsanwälten Horst Mahler, Klaus Eschen und Ulrich K. Preuß, nachdem am 2. Juni 1967 der Student Benno Ohnesorg von dem Polizisten und Stasi-Spitzel Karl-Heinz Kurras erschossen worden war. Ströbele leuchtet das Spannungsfeld der Anwälte zwischen RAF-Gefangenen und Öffentlichkeit aus, und er erzählt von seiner Arbeit im Bundestag.

Hans-Christian Ströbele berichtet im "hr2-Doppelkopf" von seiner Motivation, den Whistleblower Edward Snowden zu besuchen, und welche Auswirkung dieser Besuch auf die bundesdeutsche und nordamerikanische Kontrollgesetze von Geheimdiensten hatte.

Seit dem Rückzug aus dem Bundestag im vergangenen Jahr hat er die Arbeit in seinem Berliner Kiez intensiviert. Als "König von Kreuzberg" will sich der vierfach erfolgreiche Direktkandidat der Grünen dennoch nicht feiern lassen.

Heute wird Christian Ströbele 80 Jahre alt. Wir wiederholen ein Gespräch vom Juni letzten Jahres.

Gastgeber: Jochanan Shelliem

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