Christoph Sieber ist sich treu geblieben. In seinem neuen Programm "Mensch bleiben" zeigt er erneut, was ihn ausmacht: er wirft einen schonungslosen, satirischen Blick auf Politik, Kunst und Gesellschaft.

Sieber gelingt mit bitterbösen Texten eine gnadenlose Sicht auf unsere Zeit: Warum werden die, denen wir unsere Kinder anvertrauen, schlechter bezahlt als die, denen wir unser Geld anvertrauen? Was wird man über uns sagen in 20, 30 Jahren? Wer werden wir gewesen sein? Und wie konnte es so weit kommen, dass wir Konsumenten sind, User, Zuschauer, Politiker, Migranten, Deutsche, aber immer seltener Mensch?

Aber Sieber wäre nicht Sieber, gäbe es nicht auch immer die andere, die schelmische, urkomische und komödiantische Seite. Der gebürtige Schwabe und Wahl-Kölner steht seit fast 20 Jahren auf den Brettern der Kabarettbühnen. Ausgangslage war ein 4-jähriges Pantomime-Studium an der Folkwang-Hochschule in Essen. „Mensch bleiben“ ist sein 6. Kabarettsolo. Nebenbei ist er zusammen mit Tobias Mann auch Gastgeber der Sendung "Mann, Sieber!" im ZDF. Er ist Träger des Deutschen Kleinkunstpreises und in seiner Freizeit ist er gerne und ausgiebig Mensch. Was den "Menschenfreund" aufregt und bewegt, das erzählt er heute im "hr2-Doppelkopf".

Gastgeberin: Karin Röder

Wiederholung eines Gesprächs vom März 2019.

Weitere Informationen

Veranstaltungshinweis:

Am 05. September tritt Christoph Sieber in der Centralstation Darmstadt und am 06. September im Kulturzentrum KFZ in Marburg auf. Und am 04. Oktober in Frankfurt, im Neuen Theater Höchst.

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