Rosa Luxemburg war vor allem eines: Pazifistin. Aber sie war auch Mitgründerin des Spartakusbundes, der Partei Sozialdemokratie des Königreiches Polen und der Kommunistischen Partei Deutschlands.

Die Führer der KPD nahmen das von ihr geschriebene Programm an, lehnten es aber ab, an den Parlamentswahlen teilzunehmen – wie von ihr gefordert. Am 15. Januar 1915 wurde Rosa Luxemburg in Berlin ermordet und in den Landwehrkanal geworfen, im Alter von 47 Jahren. Mit ihren Stadtführungen erinnert Claudia von Gélieu an diese mutige und kluge Frau. Gekommen ist sie auf die promovierte Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und des Marxismus ausgerechnet durch eine katholische Frauengruppe aus Aachen. Es ist ihr ein Anliegen, auch bürgerlich-konservative Kreise davon zu überzeugen, dass das Bild von der blutigen Rosa, die zu Terror aufruft, nicht stimmt.

Gastgeberin: Andrea Seeger

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