"Nein, Kritiken nehme ich nicht so ernst", sagt Danae Dörken. Mögliche Rückschläge in einer Karriere haben andere Gründe – erlebt hat die knapp 30-jährige Pianistin allerdings noch keine.

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Zum Artikel Die Pianistin Danae Dörken spricht u. a. darüber, auf Lesbos, ihrer Heimatinsel, ein Musikfestival gegründet zu haben.

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Seit sie sich entschieden hat, ihr Leben als Musikerin zu bestreiten, ging es nur bergauf. Da war sie 17 und saß schon über zehn Jahre am Klavier. Das Talent blitzte aber genügend hervor, um vom seinerzeit berühmtesten Pianistenmacher Deutschlands, dem Professor Karl-Heinz Kämmerling in Hannover in Obhut genommen zu werden.

Danae Dörken hat einen deutschen Vater und eine griechische Mutter. In jugendlichem Überschwang fasste sie vor vier Jahren den Plan, auf Lesbos, ihrer Heimatinsel, ein Musikfestival zu gründen. Klassische europäische Kunstmusik war dort weitgehend unbekannt – umso aufmerksamer und unvoreingenommener hörten die Menschen unter dem südlichen Himmel zu. Los ging es zudem mitten in der Flüchtlingskrise – welche Rolle Musik bei ihrer Bewältigung spielte, erzählt die unbekümmerte und begeisterungsfähige Pianistin heute im "hr2-Doppelkopf".

Gastgeber: Andreas Bomba

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