Der Dirigent Enoch zu Guttenberg starb am vergangenen Freitag im Alter von 71 Jahren. Der aus dem oberfränkischen Landkreis Kulmbach stammende Guttenberg galt als einer der herausragenden deutschen Dirigenten der Gegenwart.

Er war mit seinen Ensembles, der Chorgemeinschaft Neubeuern und dem Orchester der KlangVerwaltung München, seit Beginn des Rheingau Musik Festivals vor 30 Jahren dort ein häufiger und gern gesehener Gast.

Er arbeitete mit zahlreichen Orchestern wie der Berliner Staatskapelle, den Bamberger Symphonikern und dem Nouvel Orchestre Philharmonique Paris.

Neben seiner musikalischen Tätigkeit machte sich der Vater des früheren Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als kämpferischer Umweltschützer einen Namen. 1975 war er Mitbegründer des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), den er 2012 aus Protest gegen den Einsatz des Verbandes für Windkraftanlagen verließ.

Für seine Arbeit erhielt Enoch von Guttenberg zahlreiche Auszeichnungen. So bekamen er und die Chorgemeinschaft Neubeuern im vergangenen August den Rheingau Musik Preis 2017 überreicht, und er war aus diesem Grund zu Gast im "hr2-Doppelkopf".

Aus Anlass seines Todes wiederholen wir dieses Gespräch noch einmal.

Gastgeber: Andreas Bomba

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