"Alles ist gut" - so hieß der Abschlussfilm der jungen Regisseurin Eva Trobisch an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. "Alles ist gut" bekam bei seinem Kinostart viel Aufmerksamkeit. Der Filmtitel suggeriert einen positiven Blick auf die Zukunft, doch die oberflächliche Betrachtung trügt.

Weder gibt es in der Handlung des Films - es geht um eine Vergewaltigung und deren Folgen - noch in der Wirklichkeit junger Frauen, die Filme machen, Grund für Optimismus. Von ca. 60 Prozent weiblichen Hochschulabsolventen im Fach Regie bleiben im Kino noch gerade mal drei Prozent Frauen übrig. Darum geht es im "hr2-Doppelkopf", und darum, wie ein ganz junger Mensch, der 1983 in Ost-Berlin geboren wurde, von den letzten Resten der DDR geprägt wurde.

Gastgeber: Ulrich Sonnenschein

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