Seine Forschungsobjekte haben etwas von Science-Fiction: Ihn interessieren Sternenstaub, Kometenkrümel und Marsgestein. An der Frankfurter Goethe-Universität entlockt ihnen der Geologe Frank Brenker Wissen über die Entstehung der Himmelskörper oder über die Größe unseres Sonnensystems – teils sogar im Auftrag der amerikanischen und der japanischen Weltraumorganisation.

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Brenkers Forschungserfolgsgeschichte begann vor rund zwölf Jahren. Damals untersuchte er staubartige Körnchen aus dem Schweif des Kometen Wild 2. Es waren die ersten Proben, die je von einem Kometen auf die Erde kamen. Mit Kometen beschäftigt er sich bis heute, aber auch mit dem Mars und mit dem Mond. An diesen Beispielen gibt er im "hr2-Doppelkopf" Einblicke in aktuelle Weltraumforschung.

Wie etwa hat sich unser Mond-Wissen verändert, seitdem am 21. Juli 1969 Armstrong und Aldrin als erste Menschen den Erdtrabanten betraten? Und warum wird derzeit wieder so oft über bemannte Raummissionen gesprochen? Kann der Mond tatsächlich zum Standort einer Forschungsstation werden? Oder zum Sprungbrett auf den Mars?

Und apropos Mars: Wie wahrscheinlich ist es, eines Tages Leben auf dem roten Planeten zu entdecken? Oder zumindest dessen Spuren und Überreste? Wie überhaupt kommt Frank Brenker an sein exotisch anmutendes Untersuchungsmaterial? Und: Wie haben es seine Studierenden geschafft, ein Experiment zu bauen, dass jetzt an Bord der Internationalen Raumstation ISS die Erde umkreist und unser Wissen über die Entstehung der Planeten erweitern soll?

Gastgeber: Stephan Hübner

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