Rudi Dutschke war ein führender Sprecher der bundesrepublikanischen Studentenbewegung. Zusammen mit ihm hat Gretchen Dutschke den Aufbruch der sogenannten 68er erlebt.

Gretchen Dutschke-Klotz ist gebürtige Amerikanerin und kam für ihr Theologiestudium nach Deutschland. Im Sommer 1964 lernte sie ihren späteren Mann kennen. 1968 wurde Rudi Dutschke Opfer eines Attentats, das er nur knapp überlebte. Für das Paar und seine beiden Kinder begann eine jahrelange Odyssee durch halb Europa. In Dänemark ließen sie sich schließlich nieder, wo sie an der Universität Aarhus Lehraufträge übernahmen. Rudi Dutschke starb schließlich an den Spätfolgen des Attentats. Ein drittes Kind wurde nach seinem Tod geboren. Gretchen kehrte 1985 zunächst in die USA zurück und ging dann für einige Zeit nach Vietnam. Seit 2009 lebt sie wieder in Deutschland, in Berlin-Friedrichshain.

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Buchhinweis:

Gretchen Dutschke: "Worauf wir stolz sein dürfen", kursbuch.edition, Preis: 22,- Euro

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Bereits 1996 hat Gretchen Dutschke-Klotz eine umfassende Biographie über ihren Mann geschrieben. Ihr aktuelles Buch "Worauf wir stolz sein dürfen" widmet sie ebenfalls dem geistigen Erbe ihres Mannes. Die 76-jährige findet, dass Deutschlands Demokratie den 68ern bis heute sehr viel zu verdanken habe und die Beteiligten von damals allen Grund hätten, stolz darauf zu sein. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt die "Achtundsechzigerin" aus ihrem Leben mit Rudi und wie sie und ihre Mitstreiter die Bundesrepublik verändert haben.

Gastgeberin: Karin Röder

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