Henning Venske ist ein Kriegs- und Nachkriegskind. Er hat die schlimmsten Nachwirkungen des Kriegs mitbekommen: Flucht aus Pommern, Hunger, beengte Wohnverhältnisse. Niemand dachte daran, dass aus dem Jungen einer der bekanntesten und erfolgreichsten Satiriker des Landes werden sollte. Morgen wird er 80 Jahre alt.

Henning Venske studierte Germanistik, Geschichte und Theaterwissenschaften und dachte daran, Lehrer zu werden. Doch dann wechselte er ins Schauspielfach. Er heiratete früh, und bereits mit 23 Jahren wurde er Vater von Zwillingen. Auch der berufliche Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Nach Theaterengagements hatten ihn Radio und Fernsehen bald entdeckt. Er schrieb und spielte Satiren für den NDR, arbeite lange für den Kinderfunk und entwickelte die "Sesamstraße" mit. Er moderierte Popsendungen mit satirischem Touch im Radio und flog auch immer wieder mal bei dem einen oder anderen Sender raus.

Eine Zeitlang war Venske Chefredakteur der Satire-Zeitschrift "Pardon". Neun Jahre lang leitete er die Lach- und Schießgesellschaft in München und noch länger schrieb er Texte für das Ensemble. Doch es gab auch schwere Schicksalsschläge in seinem Leben. Über sein pralles Leben berichtete Henning Venske vor ein paar Jahren in der Autobiographie "Es war mir ein Vergnügen", und im "hr2-Doppelkopf" erzählte er 2014 auch davon. Zu seinem 80. Geburtstag wiederholen wir das Gespräch noch einmal.

Gastgeberin: Karin Röder

Am kommenden Montag, 08. April, gastiert Henning Venske mit seinem Abschiedsprogramm "Summa summarum" in der Brotfabrik in Frankfurt Hausen.

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