Hinnerk Polenski ist einer der wenigen Europäer, die eine offizielle Lehrerlaubnis für den japanischen Zen-Buddhismus haben. Seit seinem 17. Lebensjahr pflegt er bereits die Meditation in der Übung des Stillsitzens.

Wenn er über seine ersten spirituellen Erfahrungen im zarten Alter von sechs Jahren erzählt, dann glaubt man fast, dass ihm dieser Weg in die Wiege gelegt ist, obschon sein Name, die norddeutsche Version von Heinrich, zunächst mal auf eine bodenständig deutsche Kindheit verweist. Nach dem Ausweis seiner japanischen Lehrer ist Hinnerk Polenski schon in den 90er Jahren im Zen zur Meisterschaft gelangt. Er hat sogar einen europäischen Zen-Weg neu begründet, das Dashin-Zen mit dem Schwerpunk "Zen-Leadership", also dem Zen für Führungskräfte.

Der 1,96 Meter große, wie ein normannischer Wandschrank wirkende Polenski, auch als "norddeutscher Buddha" bezeichnet, lebt inzwischen als Abt des Zen-Klosters Buchenberg im Allgäu, wo er viele Kurse für Führungskräfte hält und der Mittelpunkt der klösterlichen Lebensgemeinschaft ist. Dort hat Klaus Hofmeister mit ihm über seinen geistigen Weg im Zen-Buddhismus gesprochen.

Gastgeber: Klaus Hofmeister

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