Horst Evers schreibt, spielt, singt und erzählt Geschichten – kleine, absurde Geschichten aus dem Alltag, in denen sich sein Publikum wiederfindet. Er selbst wirkt dabei wie einer, den man schon lange kennt: sympathisch, freundlich, höflich.

Der 51-jährige stammt aus der Region Evershorst, wuchs in einem Dorf mit rund 50 Einwohnern auf. Von dort hat er seinen Künstlernamen, seine Bodenständigkeit und den Humor mit genommen. "Meine Beobachtungsgabe konnte ich deshalb so gut entwickeln, weil es in dem Dorf nichts weiter gab, was mich ablenken konnte".

Viele Ideen schnappt der leidenschaftliche Bahnfahrer unterwegs auf. Häufig nutzt  er den Bahnwaggon als Arbeitsplatz. Schließlich werden aus der unterwegs aufgelesenen Stoffsammlung Geschichten und Lieder. Und die bringen das Publikum nicht nur zum Lachen, sondern befreien es auch von festgefahren Denk-Mustern. In seinen Anekdoten macht Evers sich selbst zum Mittelpunkt des Gelächters.

Für seine Geschichten wurde er u.a. mit vielen renommierte Auszeichnungen geehrt, u.a. mit dem Salzburger Stier und dem Deutschen Kleinkunstpreis. Doch Horst Evers erzählt nicht nur Geschichten, er hat bisher auch rund 17 Tonträger veröffentlicht und elf Bücher geschrieben. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt der "Geschichten-Konstrukteur" von seinen neuesten Erlebnissen.

Sein neuestes Buch erscheint heute.

Gastgeberin: Karin Röder

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Buchhinweis:

Horst Evers: "Es hätte alles so schön sein können", Rowohlt-Verlag Berlin 2018, Preis: 20,- Euro

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