Die promovierte Meteorologin Insa Thiele-Eich wird vielleicht als erste deutsche Astronautin im Jahre 2020 ins All fliegen. Möglich macht das eine Privatinitiative, sie nennt sich "Die Astronautin".

Diese will die dafür nötigen 50 Millionen Euro durch Spenden zusammen bekommen. Zurzeit absolviert Insa Thiele-Eich mit fünf anderen potenziellen Kandidatinnen ein praktisches und theoretisches Training für die Weltraummission. Mehr als 400 Frauen hatten sich für das Projekt beworben. Nur zwei kommen in die End-Auswahl. Insa Thiele-Eich gehört schon jetzt dazu. Geplant ist ein Kurzzeitaufenthalt von etwa zehn Tagen auf der internationalen Forschungsstation ISS.

Die zweifache Mutter arbeitet an der Universität Bonn als wissenschaftliche Koordinatorin eines Sonderforschungsbereichs, in dem Grundlagenforschung für eine verbesserte Wetter- und Klimavorhersage betrieben wird. Schwerpunkt der Arbeit von Thiele-Eich ist die Untersuchung von Austauschprozessen zwischen Wasser, Boden, Vegetation und Atmosphäre.

Gastgeberin: Karin Röder

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