Der Österreicher Karl-Markus Gauß ist Autor zahlreicher Reisebücher, Kolumnist und Herausgeber der Literaturzeitschrift "Literatur und Kritik". In seinem Buch "Zwanzig Lewa oder tot" beschreibt er Reisen nach Moldawien, Serbien, Kroatien und Bulgarien und warnt vor dem "Gift des Nationalismus".

Als Österreicher mit donauschwäbischen Wurzeln hat er ein besonderes Verständnis für die Situation ethnischer und nationaler Minderheiten, die er in seinen Büchern zu Wort kommen lässt. Als Herausgeber der Zeitschrift „Literatur und Kritik“ versucht er auch die kleinen Literaturen osteuropäischer Länder bekannt zu machen. Kritisch äußert er sich zu den nationalistischen Tendenzen in Ungarn und Polen, aber auch zu den rechtspopulistischen Parteien in Österreich. Obwohl das Gespräch vor zwei Jahren geführt wurde - da war Sebastian Kurz noch nicht Bundeskanzler– haben Gauß‘ Einschätzungen nicht an Bedeutung verloren.

Gastgeber: Jochen Rack

Wiederholung eines Gesprächs vom Oktober 2017

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