Heute würde der Schauspieler Karlheinz Böhm seinen 90. Geburtstag feiern. In 45 Filmen spielte er mit, unvergesslich als junger Kaiser Franz-Joseph in der "Sissi"-Trilogie. Eine zweite "Karriere" erlebte er als Gründer der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen".

Vom Filmliebling zum "Vater von Äthiopien" – der Lebensweg des Schauspielers Karlheinz Böhm nahm im Mai 1981 eine entscheidende Wendung: Nach einer ZDF-Sendung von "Wetten dass …" flog er mit 1,2 Millionen DM Spendengeldern im Gepäck erstmals nach Äthiopien und gründete kurz darauf die Hilfsorganisation "Menschen für Menschen".

Bis zum Ende seines Lebens engagierte sich Karlheinz Böhm mit Leib und Seele für eine Verbesserung der Lebens- oder besser: Über-Lebensbedingungen in dem ostafrikanischen Land. Er verdankte dieser aufopferungsvollen Arbeit, die zum Bau von zahlreichen Schulen, Krankenhäusern, Brunnen, Brücken und anderen sozialen und agrar-ökologischen Einrichtungen führte, eine neue – wie er oft betonte – Sinngebung seines Lebens.

Karlheinz Böhm schaffte es, seine Popularität und seinen Ruhm als Schauspieler, nicht zuletzt als Kino-Legende "Kaiser Franz-Josef"“ an der Seite von "Sissi", für eine gute Sache einzusetzen. Er starb im Mai 2014.

Aus Anlass seines 90. Geburtstages wiederholen wir ein "Doppelkopf"-Gespräch aus dem Jahr 2005, in dem Karlheinz Böhm von seinem nomadischen Leben erzählte.

Gastgeber: Peter Kemper

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