Lisa Herzog, ist Professorin für politische Philosophie und Theorie an der Hochschule für Politik an der Technischen Universität München. In ihrem Buch "Die Rettung der Arbeit" warnt sie vor der Zerstörung des sozialen Zusammenhalts durch die neuen digitalen Technologien.

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Gegen einen bloß ökonomistisch verkürzten Arbeitsbegriff, in dem der Mensch nur als Humankapital zählt, erinnert sie an die soziale Dimension der Arbeit: Kooperation und Solidarität sind wichtig, um eine humane Gesellschaft herzustellen. Der Strukturwandel in der Arbeitswelt muss politisch reguliert werden. Leitend ist für die Philosophin ist dabei der Gedanke, dass die alltägliche Arbeit einer Pflegerin nicht weniger wertvoll ist als die eines Börsenbrokers. Eine Demokratisierung der Arbeitswelt durch mehr Mitbestimmung, sagt Lisa Herzog, ist wichtig und möglich: Vielleicht sollten in Zukunft die Mitarbeiter einer Firma ihren Chef selbst wählen.

Gastgeber: Jochen Rack

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