Vom Volontär zum Intendant: Seit 2016 ist Manfred Krupp Chef des Hessischen Rundfunks. Ein spannender Job in Zeiten, in denen über die Finanzierung, den Auftrag und die Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks viel diskutiert wird. Intendant Krupp lebt und liebt die Identifikation mit Hessen, dazu gehört für ihn auch ein eigenständiger und unabhängiger Hessischer Rundfunk.

Den Großteil seines Lebens hat der 62-Jährige in Hessen verbracht, dennoch betont Krupp regelmäßig, gebürtig protestantischer Rheinländer zu sein: pflichtbewusst und humorvoll. Diese Eigenschaften haben ihn stets begleitet. Nach seinem Studium der Politik, Soziologie und öffentliches Recht in Marburg und Gießen, begann er 1984 sein Volontariat beim Hessischen Rundfunk, mit Anfang 30 wurde er bereits Studio-Leiter in Wiesbaden, danach Abteilungsleiter "Hesseninformation", zu der die hessenschau gehört. Schließlich wurde er Chefredakteur und Fernsehdirektor. Sein jetziges Amt als Intendant hat Manfred Krupp für sechs Jahre inne.

Im "hr2-Doppelkopf" schildert der "hr-Chef", wie sich der Hessische Rundfunk als "politisch und gesellschaftlich relevanter Faktor der Meinungsbildung" in der aktuellen Medienlandschaft behauptet und positioniert. Außerdem geht es um die wichtige Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und warum fundierter und seriös recherchierter Journalismus immer wichtiger wird.

In Troisdorf geboren wuchs Krupp mit drei Geschwistern in Neuwied auf. Neugierde und das Interesse an immer neuen Themen brachten ihn bereits als Teenager dazu, für die lokale Tageszeitung zu schreiben. Auch heute als Intendant macht ihm die Vielfalt der Aufgaben besondere Freude.

Krupp ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Der Fan von Eintracht Frankfurt entspannt gerne bei klassischer Musik.

Gastgeberin: Karin Röder

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit