Die Sopranistin Marlis Petersen feiert an den wichtigsten Opernhäusern der Welt große Erfolge, in New York und London, München und Wien.

Eine Figur hat sie besonders intensiv beschäftigt: Alban Bergs "Lulu". In zehn Inszenierungen hat sie den Aufstieg und tiefen Fall dieser Frau dargestellt. Eine Rolle, die auch in der Künstlerin Spuren hinterlassen hat.

Als "lustige Witwe" Hanna Glawari hat Marlis Petersen in der letzten Spielzeit an der Oper Frankfurt nicht nur den Grafen Danilo schwer beeindruckt. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt die 1968 in Sindelfingen geborene und international gefeierte Sängerin in feinem schwäbischen Dialekt von ihren musikalischen Anfängen mit Klavier und Querflöte, von den Tricks in der Gesangstechnik und ihrer neuen Liebe zum Lied. Und sie erklärt, warum sie sich in jungen Jahren für die schwedische Popgruppe Abba begeistert hat.

Marlis Petersen lebt in Griechenland und hat neben einer Wohnung in Athen auch ein Haus auf der Peleponnes. Dort, in der Natur und beim Ernten von Oliven, findet sie einen Ausgleich zum anstrengenden Opernalltag.

Gastgeber: Eckhard Roelcke

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