Martin Suter war einst das Wunderkind der Schweizer Werbebranche: "Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten, Sie arbeiten ja auch für Ihr Geld" war einer seiner Slogans.

Schreiben hatte er schon immer wollen, aber es war ein steiniger Weg dorthin: Wie er an der Uni Zürich vorgab zu studieren, wie er sein Germanistikstudium abbrach. Wie er bei der Studentenzeitschrift "Kolibri" als Schreiberling abgewiesen wurde, aber doch da die ersten Werbekunden akquirierte. Wie er nach Afrika ausbüxte für ein Jahr, wie er als Reisejournalist zur Zeitschrift "Geo" kam und von dort auch wieder weg ging.

Irgendwann schaffte er endlich den Ausstieg aus dem Hamsterrad der Manager und den Einstieg in die Welt der Schriftstellerei. Als Zeitreisender wollt er unterwegs sein. Er wanderte aus, suchte Distanz und schrieb seine Texte über die Schweiz aus großer Ferne. Seine Bücher fanden Leser und der Erfolg war da.

Am 29. Februar wird der Bestsellerautor 70 Jahre alt. Da es aber in diesem Jahr diesen Tag nicht gibt, wiederholen wir heute ein "Doppelkopf"-Gespräch mit ihm aus dem Jahr 2012.  

Gastgeber: Jochanan Shelliem

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