Gelassen betritt Max Simonischek das Studio - mit 1,94 Metern zwei Zentimeter größer als sein Vater - breitschultrig wie ein Profischwimmer. Kein Wunder, dass er den nordischen Berserker Peer Gynt am Schauspiel Frankfurt spielt.

Max Simonischek, der heitere Hühne, hat die Ruhe weg. Seine Spielfreude wurzelt in seiner Kindheit, als er mit seinem Vater Peter - dem Gebissträger aus "Toni Erdmann" - nackt durch die Klamm tobte und Fische fing. Verpflegt wurde Max, das Theaterkind von Peter Simonischek und Charlotte Schwab, während des Auftritts seiner Eltern auf den Bühnen zwischen Bern und Berlin mit Gummibärchen aus der Kantine.

Im "h2-Doppelkopf" erzählt er auch von Schloss Plön, dem Internat, das er zehn Jahre besuchte, und von seinen Anfängen an der Schauspielschule. Von seiner Sicht auf das Theater erzählt der begeisterte Ensemblespieler, den Regisseur Armin Petras sieben Jahre an das Gorki Theater in Berlin band.

Max Simonischek spielt derzeit den "Peer Gynt" am Schauspiel Frankfurt und fühlt sich damit als Bühnenbotschafter Norwegens, des Gastlandes der anstehenden Buchmesse, ziemlich wohl. Und er erzählt auch, was er als Vater einer kleinen Tochter von ihr für sein Spiel lernt.

Gastgeber: Jochanan Shelliem

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