Meron Mendel ist seit 2010 Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main. Unter seiner Regie hat sie sich zu einer wichtigen Institution des städtischen Lebens und zu einer deutlich vernehmbaren Stimme im gesellschaftlichen Diskurs entwickelt.

Audiobeitrag
Podcast Doppelkopf

Podcast

Zum Artikel Der Direktor Meron Mendel erzählt u. a. von seiner Kindheit und Jugend im Kibbuz.

Ende des Audiobeitrags

Der Weg dorthin war ein kurvenreicher. 1976 kommt Meron Mendel in der israelischen Negev-Wüste zur Welt und wächst in einem Kibbuz auf. Nach dem Wehrdienst in der israelischen Armee studiert er Pädagogik und Jüdische Geschichte in Haifa. 2001 setzt er sein Studium in München fort – im Land der Täter, denn viele von Mendels Vorfahren wurden von Nazis ermordet. Promoviert wird Mendel an der Frankfurter Goethe Universität, doch statt eine akademische Laufbahn einzuschlagen, zieht es ihn in die praktische Jugendarbeit.

Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Meron Mendel von seiner Kindheit und Jugend im Kibbuz, von seinem Selbstverständnis als Aufklärer und Einmischer. Er spricht über alten und neuen Antisemitismus und sein Faible für die Musik von Leonard Cohen.

Gastgeber: Klaus Walter

Wiederholung eines Gesprächs vom Februar dieses Jahres.

Aktueller Song:
Lädt
Lädt
Lädt - Lädt
Lädt - Lädt
mit