Er ist nicht nur ein virtuoser Blockflötist, sondern gehört auch zu den profiliertesten Dirigenten im Bereich der Barockmusik und Frühklassik. Seit rund 35 Jahren ist Michael Schneider auf dem Gebiet der Historischen Aufführungspraxis in vielfältigen Funktionen aktiv und wegweisend.

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1979 hat er das Kammermusikensemble ‚Camerata Köln‘ mit gegründet, eines der weltweit traditionsreichsten Kammermusikensembles für Alte Musik, mit dem er auch heute noch zusammen spielt, als Block- und Traversflötist.

Seit 1988 leitet er das von ihm gegründete Barockorchester "La Stagione Frankfurt", eines der führenden Ensembles für Alte Musik. Michael Schneider ist es ein besonderes Anliegen, vergessene Meisterwerke aufzuspüren. Unter dem künstlerischen Motto "Unerhörtes hörbar machen" führt er immer wieder unbekannte Musik auf oder präsentiert altbekannte Werke in einer neuen, frischen Klangsprache.

Zudem hat er sich Gastdirigent bei zahlreichen Orchestern mit Aufführungen und CD-Einspielungen von Opern, Oratorien und sinfonischer Literatur aus Barock, Frühklassik und Klassik einen international beachteten Namen schaffen können.

1983 wurde Michael Schneider an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main berufen, nachdem er bereits seit 1980 als Professor an der Hochschule der Künste Berlin gelehrt hatte. Dort hat er u.a. eine Blockflötenklasse etabliert und das "Institut für Historische Interpretationspraxis" ins Leben gerufen.

Über drei Jahrzehnte prägte Michael Schneider die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main auf vielfältige Weise. Anfang 2019 ist er in den Ruhestand gegangen. Wie hat er die Entwicklung der Historischen Aufführungspraxis in den vergangenen 35 Jahren erlebt?

Gastgeberin: Christiane Hillebrand

Wiederholung eines Gesprächs vom Februar dieses Jahres.

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