Moritz Bleibtreu gehört zu den besten Schauspielern Deutschlands. Er stammt aus einer Schauspielerfamilie, seine Eltern waren Monika Bleibtreu und Hans Brenner. In seinem neuesten Kinofilm "Abgeschnitten" spielt er einen Professor für Gerichtsmedizin, dessen eigene Tochter in die Fänge eines Psychopathen gerät.

Schon als Kind stand Moritz Bleibtreu vor der Kamera. Die Schule verließ er in der elften Klasse und ging nach Paris. Dort arbeitete er eineinhalb Jahre als Au-Pair und lernte Französisch. Nach einem weiteren Jahr in Italien nahm er in New York Schauspielunterricht. Mit 21 Jahren bekam er ein Engagement am Schauspielhaus in Hamburg. Es folgten Rollen in kleineren Fernsehproduktionen. In den 1990er Jahren spielte er einige große Fernsehrollen. Dann entschied er  sich, "keine Fernsehfilme mehr zu machen, weil Kino eine aktive Form des Zuschauens ist, Fernsehen hingegen eine passive".  

Einem größeren Publikum wurde Moritz Bleibtreu vor allem durch seine Kinofilmrollen bekannt: "Knockin’ on Heaven’s Door", "Lola rennt", "Das Experiment" und "Der Baader Meinhof Komplex". 2001 erhielt Moritz Bleibtreu den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller für "Im Juli" und "Das Experiment". Für die Hauptrolle in Oskar Roehlers "Elementarteilchen" wurde er 2006 mit dem Silbernen Bären als bester Darsteller der Berlinale ausgezeichnet.

Gastgeberin: Karin Röder

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