Nicola Fuchs-Schündeln deckt mit ihren Forschungsarbeiten immer wieder überraschende gesellschaftliche Zusammenhänge auf, zum Beispiel zwischen Armut und Arbeitszeit, zwischen Steuersystemen und der Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt, oder zwischen Sparverhalten und politischen Präferenzen.

Die Wirtschaftswissenschaftlerin hat in Yale promoviert und in Harvard gearbeitet, bevor sie einen Ruf an die Goethe-Universität in Frankfurt angenommen hat, auf den Lehrstuhl für Makroökonomik und Entwicklung.

Dieses Jahr hat Nicola Fuchs-Schündeln selber eine große Überraschung erlebt: sie ist nämlich mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet worden, dem mit 2,5 Millionen Euro höchstdotierten deutschen Forschungspreis. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt sie, warum das Thema Gerechtigkeit für sie als Volkswirtin eine wichtige Rolle spielt - und warum mehr Frauen es wagen sollten, Kinder und Beruf zu vereinbaren.

Gastgeberin: Regina Oehler

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