Sein Name stand jahrzehntelang für die Theater- und Kunstkritik der Frankfurter Rundschau: Peter Iden. Scharf, engagiert, meinungsfreudig waren seine Kritiken, vom Anspruch getragen, etwas zu verändern.

Nicht nur schöngeistig die eigene Meinung zu formulieren, sondern einzugreifen in die aktuelle Debatte, sich einzumischen, etwas zu bewegen. Der Beruf als Kritiker endete für Peter Iden nicht am Schreibtisch. Er hat vieles unternommen; den Aubau des Frankfurter Museums für Moderne Kunst hat er vorangetrieben – er war auch Gründungsdirektor des Museums. Damals gab es auch Widerstände gegen den Kulturjournalisten, der sich von der distanzierenden Beobachtung des Feuilletonisten auf die Seite der Macher geschlagen hatte.

Peter Iden hat das Theaterfestival "Experimenta" während der "documenta 5" gemeinsam mit dem Theaterverleger Karlheinz Braun geleitet, war Hochschullehrer in Frankfurt und berät jetzt italienische Kommunen in Sachen Kulturpolitik. Davon erzählt Peter Iden im "hr2 Doppelkopf" an seinem heutigen 80. Geburtstag.

Gastgeberin: Ursula May

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