Der in Graz geborene Schauspieler Peter Simonischek ist ein Phänomen an Beständigkeit. Seit 50 Jahren steht er nun ununterbrochen auf der Theaterbühne.

Bis auf die Stationen seiner Lehrjahre verdingte er sich nur zwei Häusern. Einmal der Berliner Schaubühne, wo er 20 Jahre lang blieb und seit 1999 bis heute dem Wiener Burgtheater. Dabei hat er es geschafft, ein so vielseitiges Rollenprofil zu entwickeln, dass er auf einen Charakter, einen Typ nicht festlegbar ist. 

Neben seiner Bühnenexistenz war er aber  auch schon ab den 80er Jahren ein gefragter Mime in Film und Fernsehen. Doch fast nie in einer Hauptrolle. Die bekam er dann in Maren Ades Film "Toni Erdmann", der bei den Filmfestspielen in Cannes 2016 erst euphorische Reaktionen seitens des Publikums bekam und danach Preise in Hülle und Fülle. Schon heute ein Kultfilm, nicht zuletzt auch wegen des Kunstgebisses, das Simonischek dabei als Verkleidung trug. Ein absoluter Höhepunkt in seiner Laufbahn, unterstreicht Peter Simonischek.

Im "hr2 Kultur Doppelkopf" erzählt er von seiner schauspielerischen Gegenwart und Vergangenheit, warum ein gutes zwischenmenschliches Einverständnis mit seinen Kollegen das Maß aller guten Schauspielkunst ist und davon, dass er schon alle Achttausender bestiegen hat.

Gastgeber: Martin Maria Schwarz

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