Können wir aus der Geschichte lernen und wenn ja, was? Der Osteuropahistoriker Philipp Ther befasst sich mit Themen, die die aktuellen Diskussionen bestimmen, und richtet den Blick in die Vergangenheit.

So hat er zuletzt eine vielbeachtete Geschichte der Flucht von der Frühen Neuzeit an geschrieben. Im Zusammenhang mit dem Jugoslawienkrieg entstand eine Geschichte der sogenannten "ethnischen Säuberungen", und die geschichtlichen Bedingungen des Neoliberalismus hat er auch beschrieben. Dafür erhielt er den Preis der Leipziger Buchmesse.

Über die Möglichkeiten und die Grenzen des historischen Vergleichs, aber auch über seine Liebe zur Musik und den Umgang mit Kritik in Zeiten von Shitstorms und persönlichen Anwürfen spricht er heute im "hr2-Doppelkopf".

Gastgeberin: Rosemarie Tuchelt

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Buchhinweis:

Philipp Ther: "Die Außenseiter. Flucht, Flüchtlinge und Integration im modernen Europa", Suhrkamp 2017, Preis: 26,- Euro

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