Rainer Erlinger denkt über die Bedeutung der Wahrheit für unser tägliches Leben und die Gesellschaft nach. Wahrheit ist die Basis für jede Kommunikation. Und weder die Wissenschaft noch unser Rechtssystem oder unsere Demokratie kommen ohne sie aus. Wir brauchen die gemeinsame Überzeugung, dass "wahr" und "nicht wahr" nicht dasselbe sind.

Doch was passiert, wenn Einzelne oder ganze Gruppen diesen Konsens aufkündigen, wenn die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge - mutwillig oder nicht - verwischt wird?

Genau das scheint immer häufiger zu passieren. Nicht mehr nur im Internet, auch von manchen Regierungen werden Fakten und "alternative Fakten" als gleichberechtigt behandelt. Wo diese jedoch nicht mehr unterschieden werden, gerät unweigerlich die Wahrheit selbst unter Rechtfertigungsdruck.  

Rainer Erlinger zeigt, warum es aus philosophischer, politischer und auch persönlicher Sicht unverzichtbar ist, sich an die Wahrheit zu halten. Der 53-Jährige ist Mediziner, Jurist und Publizist. Bekannt wurde er vor allem durch seine wöchentliche Kolumne "Gewissensfrage" im Magazin der Süddeutschen Zeitung, sowie durch Radiokolumnen beim RBB und WDR. Außerdem schreibt er Bücher und Beiträge für Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk und Fernsehen sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen und hält Vorträge.

Im "hr2-Doppelkopf" spricht der "Wahrheit-Verteidiger" über Wahrheit und Wahrhaftigkeit und über die verschiedenen Formen der Lüge.

Gastgeberin: Karin Röder

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Buchhinweis:

Rainer Erlinger: "Warum die Wahrheit sagen?", Duden-Verlag 2019, Preis: 14,- Euro

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