Regina Klakow-Franck ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe. Als unparteiisches Mitglied sitzt sie im sogenannten "Gemeinsamen Bundesausschuss".

Der G-BA ist das Spitzengremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen und ist für die Qualitätssicherung zuständig. Er regelt, steuert und berät die Gesundheitspolitik, welche Operationen, Arzneimittel und Therapien die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen. Damit sich die Vertreter von Klinikbetreibern, Ärzten und gesetzlichen Kassen nicht gegenseitig blockieren, schreibt das Gesetz drei unparteiische Mitglieder vor. Regina Klakow-Franck ist eine von ihnen und vermittelt zwischen den unterschiedlichen Interessen.

Seit 2012 ist die 57-jährige im G-BA. Bis dahin war sie stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Bundesärztekammer und Leiterin der Abteilung Qualitätssicherung in der Medizin. Vor ihrem Medizinstudium und der Fachärztinnenausbildung hat sie Philosophie, Germanistik und Anglistik mit Magisterabschluss studiert. „Das kam mir bei meinen Aufgaben in der ärztlichen Selbstverwaltung immer zu Gute“, sagt die zweifache Mutter. „Besonders die Philosophie stützt mich bei so mancher Haltung und Bewertung“.

Im "hr2-Doppelkopf" spricht die "Aufrüttlerin" unter anderem über systemische Probleme im Gesundheitswesen und benennt Fehlentwicklungen.

Gastgeberin: Karin Röder

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