Er ist christlicher Palästinenser und stammt aus Nazareth in Israel. Und er spielt sehr gut Klavier, professionell. Zwischen mehr Stühlen sitzen als Saleem Ashkar kann man eigentlich nicht.

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Zum Artikel Der Pianist Saleem Ashkar erzählt die erstaunliche Geschichte des Galiläischen Kammerorchesters.

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Das hat er schon als Jugendlicher auch so wahrgenommen. Dennoch überwand der Wunsch, Klavier zu studieren, alle Bedenken, auch die seiner Eltern. Heute lebt der Pianist in Berlin. Nur über Probleme von ferne zu reden ist ihm allerdings zu wenig. Also gründete er vor einiger Zeit ein "Galiläisches Kammerorchester". Es setzt sich zusammen aus christlichen, arabischen und jüdischen Musikern, Palästinensern und Israelis. Viele haben ihr Instrument erst im Orchester erlernt, eine Art Musikschule also, die grenz- und konfessionsübergreifend wirkt und arbeitet. Mittlerweile fahren Musikliebhaber aus dem vierzig Minuten entfernten Tel Aviv nach Nazareth, um das Orchester zu hören. Jetzt ist es auf großer Europatournee, mit einem Gastspiel auch beim Rheingau Musikfestival. Eine ganz erstaunliche Geschichte, die Saleem Ashkar, ein unideologischer Pragmatiker und als Pianist ein bedingungsloser Beethoven-Liebhaber, im Gespräch mit Andreas Bomba erzählt. 

Gastgeber: Andreas Bomba

Am 8. August ist Saleem Ashkar mit dem Galilee Chamber Orchestra im Kurhaus Wiesbaden zu Gast.

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