Thomas Duve geht in seinem Arbeitsalltag weit zurück in die Geschichte und ist zugleich ganz am Puls der Zeit. Wie verändert die Globalisierung unser Rechtsbewusstsein und unser Rechtssystem? Verliert der Staat in Zeiten von Google, Facebook und Apple immer weiter an Bedeutung, entstehen immer mehr rechtsfreie Räume? Wie können wir uns besser vor der Zerbrechlichkeit des Rechts schützen?

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Zum Artikel Der Rechtshistoriker Thomas Duve erzählt u. a. von seiner Liebe zu Südamerika.

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Das sind Fragen, die den Juristen und Philosophen Thomas Duve bewegen. Er ist Direktor am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte und lehrt Vergleichende Rechtsgeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt. Antworten sucht er, in dem er zum Beispiel Schriften aus dem 16. und 17. Jahrhundert studiert, die Gelehrte an der Universität von Salamanca in Spanien verfasst haben – sie gilt als eine Wiege der individuellen Menschenrechte. Im "hr2-Doppelkopf" erzählt Thomas Duve aber auch von seiner Liebe zu Südamerika und wirbt dafür, den eurozentristischen Blick abzulegen.

Gastgeberin: Regina Oehler

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