In tiefster rheinischer Provinz ist Ulla Hahn streng katholisch aufgewachsen, als Tochter eines Hilfsarbeiters und einer Hausfrau. Bildung hat sie sich erkämpft, mit Hilfe des Pfarrers und eines Lehrers.

Nach dem Realschulabschluss und abgebrochener Lehre holte sie das Abitur nach, ging in die Welt, studierte und promovierte. Mit der Familie und der Enge verlor sie auch den Boden unter den Füßen und fand kurzfristig Heimat bei der Deutschen Kommunistischen Partei. Sie wurde Kulturredakteurin, hoch gelobte Lyrikerin und bewies in vier Bänden mit über 2000 Seiten, dass sie auch Romane schreiben kann. Thema ist ihre eigene Bildungs-, Emanzipations- und Aufstiegsgeschichte, ein einzigartiges Panorama der 1950er bis 1970er Jahre.

Gastgeberin: Andrea Seeger

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