In seiner Studentenzeit war er Marxist, heute ist er parteiloses Mitglied in der Grundwertekommission der SPD. Beruflich forscht der Politikwissenschaftler Wolfgang Merkel – Direktor der Abteilung "Demokratie" am Berliner Wissenschaftszentrum für Sozialforschung - über den Zustand unserer Gesellschaft.

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Wolfgang Merkel beschreibt, wie sich in den letzten Jahren auch in Deutschland eine neue Spaltung aufgetan hat: zwischen denen in der Gesellschaft, die globalisierungsfreundlich, "kosmopolitisch", multikulturell orientiert sind und jenen, die Globalisierung ebenso wie Zuwanderung eher kritisch sehen, eher heimatverbunden als Weltbürger sind. Doch Wolfgang Merkel warnt davor, diese "Kommunitaristen" als "Rechtspopulisten" abzutun oder gar hochmütig als "moralisch unzulässig" aus den Debatten auszugrenzen. Demokratie müsse ein- und dürfe nicht ausschließen, meint der mittlerweile 67-Jährige.

Gastgeberin: Ingeborg Breuer

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