Die meisten kennen den Schauspieler Wolfram Koch als Tatort-Kommissar Paul Brix: smart, schön, sportlich. Fernsehen hat die größte Reichweite, und die exzentrischen hr-"Tatorte" haben mittlerweile Kultstatus. Man kennt Koch.

Richtig kennenlernen wird man seine schauspielerische Einzigartigkeit allerdings erst, wenn man ihn auf der Bühne gesehen hat. Derzeit spielt Koch am Schauspiel Frankfurt Shakespeares Richard III in einer Fassung von Jan Bosse. Großartig!

Jan Bosse gehört zu den Regisseuren, denen sich Koch seit Jahren verschrieben hat. Koch kann es sich leisten, es war sein Diktum von Anfang: nur mit den Regisseuren zu arbeiten, deren Ästhetik, Ideen und Arbeitsweise ihn wirklich faszinieren. Jan Bosse, Roger Vontobel, Herbert Fritsch, Frank Castorf, Jürgen Kruse und auch Dimiter Gotscheff. Koch, der seit 20 Jahren in Frankfurt wohnt, reist seinen Regiehelden hinterher – nach Berlin, Bochum, Zürich.

Seit dieser Spielzeit gehört er zum Ensemble des Schauspiels Frankfurt. Mit Richard III, diesem fast vierstündigen Spektakel, haben er und Jan Bosse neue Maßstäbe gesetzt. Wolfram Koch erzählt im "hr2-Doppelkopf" von diesem spektakulären Richard, von seiner Arbeit, von seiner Kindheit in Frankreich, und er lüftet auch das Geheimnis um seinen Vater, von dem alle immer sagen, er sei "Nato-General" gewesen.

Gastgeberin: Natascha Pflaumbaum

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