Im September jährt sich zum 50. Mal die sogenannte "Tomatenrede" von Helke Sander. Sie wollte damals als Vertreterin des neu entstandenen „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen“ auf der Delegiertenkonferenz des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) in Frankfurt sprechen.

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Das wurde ihr zunächst verwehrt. Auf dem Podium waren ausschließlich Männer zugelassen. Helke Sander kam schließlich eine andere Frau zur Hilfe, die hochschwangere Sigrid Rüger. Sie schleuderte ein paar Tomaten in Richtung Podium, und anschließend durfte die Filmemacherin reden. Thema war die Situation der Frau in der Gesellschaft. Seit jenem September im Jahre 1968 gilt die Sander-Rede als Beginn der neuen deutschen Frauenbewegung.

Helke Sander lehrte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und war Mitbegründerin des Bremer Instituts für Film und Fernsehen. Außerdem veröffentlichte sie mehrere feministische Bücher.

Wir wiederholen ein "Doppelkopf"-Gespräch aus dem Jahr 2008, in dem die "Tomatenrednerin" von ihrem frauenbewegten Leben erzählt.

Gastgeberin: Karin Röder

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