Mittlerweile glaubt kaum jemand mehr, Donald Trump werde sein wenig kalkulierbares Verhalten im Lauf seiner Präsidentschaft noch aufgeben und rationalem Denken zugänglich werden. Jetzt klären 27 amerikanische PsychiaterInnen, PsychologInnen und TherapeutInnen darüber auf, warum jemand wie Trump amtsunfähig ist und niemals mit der Macht des amerikanischen Präsidenten hätte betraut werden dürfen.

Sie durchbrechen damit eine wichtige ethische Grundregel ihres Berufs, die es ihnen verbietet, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eine seelische oder geistige Krankheit zu attestieren, das heißt, ohne eine vorausgegangene diagnostische Untersuchung eine Ferndiagnose zu stellen. Warum also tun sie das? Sie sehen den Grund für die Entscheidung, ihre professionelle Neutralität aufzugeben, in ihrer "Pflicht, die Öffentlichkeit zu warnen".

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Wie gefährlich ist Donald Trump?

27 Stellungnahmen aus Psychiatrie und Psychologie
Bandy X. Lee (Hg.)
Aus dem Amerikanischen von Irmela Köstlin und Jürgen Schröder
Mit einem Vorwort von Hans-Jürgen Wirth

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Wie gefährlich ist Donald Trump?
Gute Frage! 27 PsychologInnen, PsychiaterInnen und TherapeutInnen geben Antworten Bild © Psychosozial-Verlag

In ihrem Buch "Wie gefährlich ist Donald Trump?" untersuchen die ExpertInnen die narzisstischen Charakterzüge, die psychopathologischen Symptome und die bizarren Handlungen Trumps, die angesichts seiner Machtfülle nicht nur für die USA, sondern für die ganze Welt gefährlich werden könnte. Der Gießener Psychologie-Professor Hans-Jürgen Wirth hat das Vorwort zur deutschen Ausgabe geschrieben - und er erzählt mehr im hr2-Kulturcafé gegen 17:10 Uhr.

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