Die Geschichte der DDR und den Hass im Osten hat die Autorin Ines Geipel, 1960 in Dresden geboren, in ihrem neuen Buch persönlich genommen.

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Zum Artikel Ines Geipel: Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass (Sachbuch Gesellschaft/Politik)

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In "Umkämpfte Zone: Mein Bruder, der Osten und der Hass“ verschränkt sie die Zeitgeschichte mit ihrer eigenen Familiengeschichte. Angefangen beim Großvater, der NS-Karriere in Riga gemacht hat, über den Vater, den Stasiagenten, von dem sie schreibt, bis zu ihrem jüngeren Bruder Robby.

Es erzählt von den Schweigegeboten nach dem Ende der NS-Zeit, der Geschichtsklitterung der DDR und den politischen Umschreibungen nach der deutschen Einheit. Verdrängung und Verleugnung prägen die Gesellschaft bis ins Private hinein.

Ines Geipel, einstmals Leistungssportlerin und Dopingopfer in der DDR, heute Professorin für Verskunst an der Berliner Schauspielschule "Ernst Busch“ sucht nach Antworten auf die Frage "Woher kommt die große Wut im Osten?“. Die Schriftstellerin ist zu Gast im hr2-Kulturcafé am 26. April, zu hören ca. 17:10 Uhr.

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