Der Intendant des Staatstheaters Wiesbaden Uwe Eric Laufenberg stellt Mozart in den Mittelpunkt der Maifestspiele: "Die Stille dazwischen“.

Mozart höchstpersönlich hat den diesjährigen Maifestspielen Wiesbaden das Motto gegeben - nach seinem Bonmot "Die Musik steckt nicht in den Noten, sondern in der Stille dazwischen“. Auch wenn, wie Intendant Uwe Eric Laufenberg einräumt, das auf den ersten Blick ein seltsames Motto sein mag für ein Festival, das sich laut, lust- und kraftvoll mitten hinein in die Stadtgesellschaft setzen will.

Kunst und Stille haben aber etwas gemeinsam: Sie unterbrechen die Routinen des Alltags, stemmen sich gegen das bloße Gerede und eröffnen Räume für das Andere. Mozart jedenfalls ist ein Gravitationszentrum der diesjährigen Maifestspiele: Zur Eröffnung zeigt das Staatstheater das Mozart-Doppel "Idomeneo" und "La Clemenza di Tito".

Was die beiden Opern über die Herrscher Idomeneo und Tito uns auch über unsere heutigen Machthaber erzählen können, und was es sonst noch im Mai in Wiesbaden zu sehen und zu erleben gibt, darüber sprechen wir mit Uwe Eric Laufenberg im hr2-Kulturcafé, ca. 17:10 Uhr, am 29.04.19.

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