Von Ovid über Shakespeare bis hin zu Kate Bush haben sich Dichtung und Musik immer wieder von Vogelgesang inspirieren lassen.

Dabei hat sich der Gesang der Singvögel aus evolutionärer Sicht natürlich entwickelt, um den Ohren von Artgenossen zu schmeicheln, nicht denen von Menschen.

Wie also kommt es, dass er eine solch starke Faszination auch auf uns ausübt? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Labyrinth des Hörens" beim Hörfest Wiesbaden vergleicht die Verhaltensbiologin Tina Roeske den Gesang der Vögel mit der Musik von Menschen. Dabei arbeitet sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede heraus und kommt so der Anziehungskraft des "Gezwitschers" auf menschliche Ohren auf die Spur.

Tina Roeske hat zur Molekularbiologie des Singvogelgehirns promoviert und die Verhaltensbiologie des Gesangslernens bei Singvögeln untersucht. Seit 2015 erforscht sie am Max-Planck-Institut für Empirische Ästhetik in Frankfurt Effekte und Wirkung von Vogelstimmen im Vergleich zur Musik von Menschen.

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zum Download Programmheft hr2-Hörfest Wiesbaden 29.01. bis 03.02.2019

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