Anlässlich dieses Jubuiläums erscheint der Kaisersaal im Frankfurter Römer einmal in ganz neuem Gewand. Über die Bilder der Kaiser und Könige werden für einen Monat 48 lebensgroße Porträts der Akteurinnen der Frauenwahlrechtbewegung gehängt.

Zum Beispiel das Bild von Emmeline Pankhurst, einer Londoner Suffragette und Mutter des Frauenwahlrechts; oder das Doppelporträt von Elisabeth Winterthaler und Ottilie W. Roederstein, die schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts offen als lesbisches Paar lebten; oder auch Tony Sender, die für die gleiche Bezahlung für Männer und Frauen eintrat.

Kaisersaal Frankfurt: 100 Jahre Frauenrechte
Über die Bilder der Kaiser und Könige werden für einen Monat 48 lebensgroße Porträts der Akteurinnen der Frauenwahlrechtbewegung gehängt. Bild © Stadt Frankfurt Frauenreferat

Denn eines ist klar: Die Frauenbewegung hat vieles erreicht, für manches aber – wie eben die gleiche Bezahlung – muss noch weiter gekämpft werden. Wir sprechen mit der Leiterin des Frauenreferates, Gabriele Wenner, über die Ausstellung im Rahmen der Aktion "100 Jahre Frauenrecht. Frauen - Macht - Politik" - im hr2-Kulturcafé gegen 17:10 Uhr.

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