Was ist Freiheit? Bedeutet sie lediglich die Befreiung von Angst und Unterdrückung? Oder ist es die Forderung, gleichberechtigt an Politik und Gesellschaft teilzuhaben? Vor über 50 Jahren schrieb die Philosophin Hannah Arendt über die "Freiheit, frei zu sein". Wie aktuell sind  ihre Thesen heute? Darüber diskutiert Robert Habeck mit Eva Geulen im Literaturhaus Frankfurt.

Früher als manche ihrer Zeitgenossen hatte Hannah Arendt die Unfreiheit unter dem Nationalsozialismus erkannt und sie scharf kritisiert. Zeit ihres Lebens hat sie sich mit dem Phänomen des Totalitarismus beschäftigt – mit seiner Entstehung, aber auch damit, wie man sich ihm entgegenstellen kann. Ihre Forderungen nach Freiheit, Gleichheit und grundlegenden Menschenrechten sind heute relevanter denn je.

Eva Geulen, Direktorin des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin, und Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, sprechen über Arendts Werk und dessen Bedeutung. Der Frankfurter Publizist Rainer Hank (F.A.Z.) kuratiert und moderiert das Gespräch im Rahmen der Reihe "Gelebtes Leben. Denker der Freiheit im Porträt" der Karl-Hermann-Flach-Stiftung. Sie hören einen gekürzten Mitschnitt vom 11. Februar.

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