Keiner hätte der hessischen Adelsfamilie der Battenberger in ihren bescheidenen Anfängen wohl eine so spektakuläre Karriere bis auf den Königsthron mehrerer europäischer Länder prophezeit.

Ihre Geschichte beginnt auf dem Schloss Heiligenberg in Seeheim-Jugenheim an der Bergstraße. Wilhelmine, Großherzogin von Hessen und bei Rhein, wohnte hier ab 1830 mit ihrem Geliebten August von Senarclens-Grancy. Ihr Sohn Alexander begründete im selben Schloss später mit seiner Frau Julie von Hauke die Linie der Battenberger. Es war eine Liebsheirat, die es den künftigen Battenbergern nicht einfach machte. Alexanders uneheliche Abkunft und Julies niedriger Stand bedeuteten in der damaligen höfischen Gesellschaft einen doppelten Makel.

Trotzdem gelang den Battenbergern ein bemerkenswerter Aufstieg. Sie wurden zu Feldherren und Admirälen, Königen von Bulgarien, Königinnen von Spanien, Schwägern des russischen Zaren und Schwiegersöhnen von Queen Victoria. Auch der englische Prinz Philip ist ein Battenberger, und durch ihn seine Kinder, Enkel und Urenkel.

13 Historikerinnen und Historiker aus Deutschland, England und Bulgarien zeichneten im Battenberg-Kolloquium die überraschende Erfolgsgeschichte dieser Familie nach. Sie hören einen Beitrag von Niklas Vogel über das Kolloquium, das am 26. und 27. Oktober 2018 in Seeheim-Jugenheim stattfand.

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