Deniz Yücel ist ein Journalist, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Als Türkei-Korrespondent der WELT wurde seine Arbeit durch die Einschränkung der Pressefreiheit dort immer schwieriger, bis er im Februar 2017 schließlich verhaftet und ins Hochsicherheitsgefängnis gesteckt wurde. Ohne Anklage.

In Deutschland rief seine Freundin und Kollegin Doris Akrap die #freedeniz-Bewegung ins Leben, und setzte sich unermüdlich für seine Entlassung ein. Nach einem Jahr kam er schließlich frei.

Im Gespräch mit Doris Akrap und Moderator Martin Wiesmann erzählte er im Literaturhaus Frankfurt von seinen Erlebnissen, und wie er sich auch im Gefängnis seine Autonomie bewahrte.

Die Veranstaltung ist Teil der vierteiligen Reihe "Freiheit" der diesjährigen "Frankfurter Hausgespräche". Seit 2010 nimmt diese Gesprächsreihe aktuelle gesellschaftliche Themen aus möglichst vielen verschiedenen Perspektiven in den Blick. Veranstalter sind das Goethe-Haus, das Haus am Dom, das Literaturhaus Frankfurt und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

In der Kulturszene Hessen senden wir einen gekürzten Mitschnitt der Veranstaltung im Literaturhaus Frankfurt. Eine Wiederholung dieser Sendung können Sie am 10. August um 18:04 Uhr hören. Den 4. Teil senden wir am 11. August um 12:04 Uhr.

Audiobeitrag
Solidaritätsaktion für Deniz Yücel in Flörsheim: Zwei Menschen befestigen ein Plakat mit der Aufschrift "Free Deniz" an einem Auto.

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